Kassenkonfiguration für Fast Food
Im Fast Food entscheidet nicht der Geschmack, sondern die Sekunde. Jede Verzögerung zwischen Aufnahme, Zubereitung und Übergabe ist ein verlorener Gast.
Was eine Kasse im Fast Food lösen muss
Ein Fast-Food-Betrieb hat drei Engpässe: die Schlange an der Kasse, die Reihenfolge in der Küche und das Durcheinander bei der Übergabe. Die Kassenschlange wird durch Self-Service-Kioske verteilt — Gäste erfassen selbst, die Kasse übernimmt nur Zahlung und Übergabe. Die Küchenreihenfolge wird über das KDS sichtbar. Das Übergabe-Durcheinander löst die Bestellnummernanzeige: Der Gast achtet auf eine Nummer statt auf einen Zuruf.
Auf der Kartenseite entscheidet die Combo-Logik. Ein Menü ist die regelbasierte Kombination mehrerer Artikel: Ein Hauptartikel wird gewählt, Beilage und Getränk kommen aus einer Liste, manche Auswahl ändert den Preis. Sind diese Regeln nicht in der Kasse hinterlegt, fügt die Kasse jedes Mal drei Artikel einzeln hinzu und korrigiert den Preis von Hand — langsamer und fehleranfällig. In HMS POS werden Combo-Gruppen definiert, das Menü öffnet sich mit einem Tippen, und die Optionen werden der Reihe nach abgefragt.
- Self-Service-Kiosk
- Combo- / Menügruppen
- Nummernanzeige
- Liefer- & Abholablauf
Was sich in diesem Betrieb ändert
Vier Punkte, die im Fast Food zählen
Kiosk-Bestellung
Der Kiosk speist sich aus derselben Karte; der Gast wählt selbst, die Bestellung geht direkt in die Küche, an der Kasse bleibt nur die Zahlung.
Menü- und Upselling-Regeln
Größere Portion, Extra-Sauce und Dessertvorschlag sind regelbasiert — der Hinweis hängt nicht vom Gedächtnis der Kasse ab.
Zubereitungszeit
Jede Bestellung wird gemessen; die durchschnittliche Zubereitungszeit erscheint im Bericht, und eine langsamer werdende Station fällt auf.
Kanalübergreifende Auslastung
Saal-, Abhol-, Liefer- und Marktplatzbestellungen teilen eine Küchenreihenfolge; die Uhr entscheidet, nicht der Kanal.
In der Stoßzeit schlägt Systemtempo Menschentempo
Eine Gruppe von dreißig Personen zur Mittagszeit legt einen manuellen Betrieb lahm: Die Kasse fragt die Bestellung noch einmal ab, die Küche weiß nicht, was zuerst herauskommt, an der Übergabe werden Tüten vertauscht. Wird derselbe Andrang vom System gesteuert, steht die Reihenfolge auf dem Bildschirm, jede Bestellung hat eine Nummer, und die Zubereitungszeit läuft mit. Das Volumen steigt, die Fehlerquote nicht — genau darin liegt im Fast Food der Unterschied.
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