Kassenkonfiguration für Ketten und Mehrfilialbetriebe
Mit der zweiten Filiale verdoppelt sich das Problem nicht, es ändert seine Form: Die Frage lautet nicht mehr „Was haben wir heute verkauft?“, sondern „Warum unterscheidet sich diese Filiale von jener?“.
Was eine Kasse über Filialen hinweg lösen muss
In einem Betrieb ist eine Kartenänderung ein Vorgang; bei fünf Filialen sind es fünf Vorgänge und vier Gelegenheiten, etwas zu vergessen. Die erste Anforderung an eine Kettenkonfiguration ist die zentrale Steuerung von Karte, Preisen und Kampagnen: Ändert die Zentrale einen Preis, erreicht das alle Filialen gleichzeitig — oder nur ausgewählte. Soll eine Filiale lokale Rechte haben, wird auch das als Regel hinterlegt: „Die Filiale darf Preise ändern, aber höchstens um fünf Prozent.“
Die zweite Anforderung ist Vergleichbarkeit. Laufen Filialen auf getrennten Systemen, entsteht jeder Bericht nach eigener Logik und nebeneinander sagen sie nichts aus. In einem System bedeuten derselbe Artikel, dieselbe Kategorie und dieselbe Stunde überall dasselbe — so lässt sich fragen, warum eine Filiale mehr Schwund hat oder welches Menü wo funktioniert. In einem Franchisenetz ist genau das der Standard.
- Zentrales Menü & Preise
- Konsolidierte Berichte
- Filial-Leistungsvergleich
- Franchise-Verwaltung
Was sich in diesem Betrieb ändert
Vier Punkte, die in der Kette zählen
Karte und Preise aus der Zentrale
Artikel, Kategorien, Kampagnen und Preise werden zentral angelegt und an ausgewählte Filialen verteilt. Für regionale Preisunterschiede werden Filialgruppen gebildet.
Filialvergleich
Umsatz, Durchschnittsbon, Artikelrentabilität und Schwundquote stehen je Filiale nebeneinander — ein Ausreißer fällt sofort auf.
Franchise-Kontrolle
Ein Franchisenehmer führt seinen Betrieb selbst, die Zentrale sieht Standardtreue und Umsatz; die Rechtegrenzen werden per Regel gezogen.
Eröffnung einer Filiale
Karte, Saalvorlage, Rechtestruktur und Berichte werden von einer bestehenden Filiale kopiert — die neue läuft ab dem ersten Tag standardkonform.
Filialen lassen sich nur mit gleichen Maßstäben vergleichen
Der häufigste Fehler in der Kettenführung ist, Berichte verschiedener Filialen in eine Tabelle zu setzen und zu glauben, man vergleiche sie. Laufen Filialen auf getrennten Systemen, passen Artikelnamen, Kategoriestrukturen und Rabattdefinitionen nicht zusammen — heraus kommt kein Vergleich, sondern zwei nebeneinandergelegte Geschichten. In einem System sind die Definitionen gemeinsam: Derselbe Artikel ist überall derselbe, und dieselbe Schwunddefinition zählt überall dasselbe.
Live ansehenVergleich
Was Kette & Filialen-Betriebe fragen
Führen Sie Ihre Filialen in einem Panel zusammen
Beginnen wir mit zwei Ihrer Filialen; sehen Sie 14 Tage lang den konsolidierten Bericht mit Ihren eigenen Daten.