Kassenkonfiguration für die Cloud-Küche
Eine Cloud-Küche hat keinen Gastraum; sie hat nur die Kanäle, aus denen Bestellungen kommen, und die eine Küche, die sie bedient. Der gesamte Betrieb lebt daher auf einem Bildschirm.
Was eine Kasse in der Cloud-Küche lösen muss
Das Modell der Cloud-Küche besteht darin, mehrere virtuelle Marken aus einer Küche zu bedienen: Eine Marke verkauft Burger, eine andere Hähnchen, eine dritte Desserts — alles auf demselben Herd. Die erste Aufgabe der Kasse ist hier, die Marken zu trennen, die zweite, die Küche zu vereinen. Von welcher Marke eine Bestellung auch kommt, sie muss auf dasselbe Küchendisplay gelangen, aber ihr Etikett muss den Markennamen tragen — sonst werden beim Verpacken Marken vertauscht.
Der zweite Punkt ist die Rentabilität je Marke. Zwei in derselben Küche produzierte Marken können sich die Zutatenkosten teilen, aber unterschiedliche Provisionssätze und getrennte Werbebudgets haben. Um zu sehen, welche Marke sich wirklich rechnet, müssen Umsatz, Wareneinsatz und Provision je Marke getrennt werden. Wer nur eine Gesamtumsatzzahl betrachtet, versteckt eine defizitäre Marke hinter einer profitablen — oft monatelang.
- Multi-Marken-Verwaltung
- Alle Marktplätze auf einem Bildschirm
- Berichte pro Marke
- Kurieroptimierung
Was sich in diesem Betrieb ändert
Vier Punkte, die in der Cloud-Küche zählen
Markentrennung
Jede Marke wird mit eigener Karte, eigenen Preisen und eigenen Marktplatzkonten angelegt; der Markenname erscheint auf dem Etikett, sodass beim Verpacken nichts vertauscht wird.
Ein Lager, getrennte Rezepte
Zutaten werden aus einem Lager verwaltet, doch jede Marke hat eigene Rezepte — dasselbe Hähnchen kann in zwei Marken mit anderer Portion und anderen Kosten verkauft werden.
Markenrentabilität
Provisionssätze werden je Marke und Kanal hinterlegt, der Nettobeitrag je Marke berechnet — eine defizitäre Marke kann sich nicht verstecken.
Kapazitätssteuerung
Ist die Küche ausgelastet, wird die Zubereitungszeit über alle Kanäle verlängert oder eine Marke pausiert — das verhindert Stornos und schlechte Bewertungen.
Wissen Sie wirklich, welche Marke Geld verdient?
In einer Cloud-Küche ist das Starten einer Marke günstig, weshalb viele Betreiber vier oder fünf führen. Doch leicht zu starten heißt nicht rentabel. Eine Marke kann hohen Umsatz machen und nach Provision und Rabatten dennoch Verlust schreiben. Dafür muss man nicht auf den Umsatz schauen, sondern auf den Nettobeitrag je Marke: Umsatz minus Wareneinsatz minus Provision minus Kampagnenrabatt. HMS POS erstellt diese Rechnung aufgeschlüsselt nach Marke und Kanal.
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