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Was ist ein KDS? Wozu dient ein Küchendisplay?

KDS steht für Kitchen Display System, also Küchendisplay. Kurz gesagt: der Bildschirm, der den Papierbon ersetzt und jede Bestellung der richtigen Station in der richtigen Reihenfolge zeigt.

Glossar 02.09.2026 · 2 Min. Lesezeit

Die drei Probleme, die es löst

Eine Küche mit Papierbons kennt drei wiederkehrende Probleme. Erstens die Übermittlung: Jemand muss den Bon in die Küche bringen, und in Stoßzeiten verzögert sich das. Zweitens die Verteilung: Warmes Gericht, Salat und Getränk einer Bestellung gehören zu verschiedenen Stationen — auf Papier trennt das der Küchenchef. Drittens die Reihenfolge: Was zuerst herauskommt, hängt davon ab, wie die Zettel gerade liegen.

Ein KDS löst alle drei. Die Bestellung erscheint im Moment der Bestätigung auf dem Bildschirm — nichts wird getragen. Artikel werden nach hinterlegter Station getrennt — das System verteilt. Die Reihenfolge richtet sich nach der Eingangszeit, und die Zubereitungszeit läuft mit — verspätete Bestellungen wechseln die Farbe.

So funktioniert die Stationsführung

Jeder Artikel wird bei der Anlage einer Station zugeordnet: Grill, kalte Küche, Dessert, Bar. Bei Bestätigung trennt das System die Artikel nach dieser Zuordnung, und jede Station sieht nur ihre eigene Arbeit. Niemand muss fragen, ob ein Salat zur kalten Küche gehört — der Bildschirm hat ihn bereits richtig platziert.

  • Die Station wird am Artikel gewählt; danach läuft es von selbst
  • Gangbasierter Service: Vorspeisen und Hauptgänge laufen der Reihe nach
  • Ein fertiges Gericht wird mit einem Tippen geschlossen, der Kellner sieht es sofort
  • Saal-, Liefer- und Marktplatzbestellungen laufen in einer Reihenfolge zusammen

Warum die Zubereitungszeit gemessen werden sollte

Jeder spürt, wenn die Küche langsamer wird, aber niemand weiß, um wie viel. Ein KDS misst jede Bestellung; die durchschnittliche Zubereitungszeit erscheint im Bericht, ihre Verteilung über den Tag lässt sich auslesen, und die langsamer werdende Station wird erkennbar. Ohne diese Messung ist jede Verbesserung geraten — die Zahlen sagen, ob die Karte vereinfacht, Personal ergänzt oder nur die Reihenfolge korrigiert werden muss.

Kurze Fragen, kurze Antworten

Nein. Ein Touch-Tablet oder ein gewöhnlicher, in der Küche montierter Bildschirm genügt. Wichtig ist ein Platz geschützt vor Dampf und Hitze.
In der Küche ja. Für Lieferungen kann weiterhin ein Etikett mit Bestellnummer und Marke gedruckt werden, das an die Tüte kommt.
Ja. Jede Station kann einen eigenen Bildschirm haben — Grill, kalte Küche und Bar werden getrennt angelegt — und zusätzlich lässt sich ein Pass-Bildschirm mit allen Bestellungen einrichten.

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