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Was ist ein QR-Menü und was bringt es dem Betrieb?

Ein QR-Menü ist eine digitale Karte, die sich beim Scannen eines Codes am Tisch auf dem Handy des Gastes öffnet. Der eigentliche Nutzen ist nicht die Kontaktlosigkeit, sondern dass die Karte jederzeit änderbar ist.

Glossar 28.08.2026 · 2 Min. Lesezeit

So funktioniert es

An jedem Tisch liegt ein QR-Code. Der Gast scannt ihn mit der Handykamera, und die Karte öffnet sich im Browser — keine App, kein Konto, keine Registrierung. Die Karte wird aus den aktuell verkauften Artikeln erzeugt; nehmen Sie einen Artikel an der Kasse aus dem Verkauf, verschwindet er auch aus der Karte. Fotos, Kalorien und Allergenhinweise hängen am Artikel selbst.

Der eigentliche Nutzen: Kartenpflege

Die versteckten Kosten einer gedruckten Karte sind nicht der Druck, sondern der Moment, in dem sie nicht mehr stimmt. Ändert sich ein Preis, wird neu gedruckt oder ein Aufkleber angebracht; ein ausverkauftes Gericht bleibt auf der Seite, und der Gast bestellt etwas, das es nicht gibt. Ein QR-Menü beseitigt beides: Preisänderung an der Kasse ändert die Karte, ein ausverkaufter Artikel wird mit einem Tippen ausgeblendet.

Der zweite Nutzen ist die Sprache. In touristischen Gegenden ist eine gedruckte Karte je Sprache teuer und kaum aktuell zu halten. Eine digitale Karte öffnet sich in der Handysprache des Gastes: dieselbe Artikelliste, in einer anderen Sprache.

QR-Menü und Bestellung am Tisch

Beides wird oft verwechselt. Ein QR-Menü zeigt nur an: Der Gast liest und ruft dann die Bedienung. Die Bestellung am Tisch (Selbstbedienung) geht einen Schritt weiter — der Gast legt Artikel in den Warenkorb, bestätigt, und die Bestellung landet direkt auf der Rechnung und am Küchendisplay. Das eine ersetzt die gedruckte Karte, das andere die Bestellaufnahme. Beides lässt sich unabhängig ein- oder ausschalten.

Wo es nicht hilft

Ein QR-Menü rechnet sich nicht überall gleich. Ist die Karte kurz und ändert sich selten, bleibt der Nutzen begrenzt; tun sich die Gäste mit Handys schwer, bleibt die gedruckte Karte nötig. Sinnvoll ist meist beides: ein QR-Code und eine kurze gedruckte Karte auf dem Tisch.

Kurze Fragen, kurze Antworten

Nein. Die Karte öffnet sich im Browser — keine App, kein Konto, keine Registrierung.
Die Karte öffnet sich über die Mobildaten des Gastes oder das Gäste-WLAN. Bei schlechtem Empfang ist es am praktischsten, WLAN-Name und Passwort neben den QR-Code zu drucken.
Es gibt keine separate Pflege. Die Karte wird aus den verkauften Artikeln der Kasse erzeugt und ändert sich, sobald Artikel, Preis oder Foto sich ändern.

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